safetE-car

Teilprojekt: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen - Fakultät 4 - Maschinenwesen - Lehrstuhl und Institut für Arbeitswissenschaft

Ziel des Verbundprojekts SAFETE-CAR ist die umfassende und zugleich nachhaltige Sensibilisierung und Aufklärung der zentralen Akteure beim Umgang mit Elektrofahrzeugen bei nicht geplanten Betriebszuständen. Es bedarf verschiedenen Formen von Unterstützungssystemen, die neben Qualifizierungs- und Trainingskonzepten auch technische Systeme umfassen.

Ziel des Verbundprojekts SAFETE-CAR ist die umfassende und zugleich nachhaltige Sensibilisierung und Aufklärung der zentralen Akteure beim Umgang mit Elektrofahrzeugen bei nicht geplanten Betriebszuständen. Es bedarf daher verschiedenen Formen von Unterstützungssystemen, die neben Qualifizierungs- und Trainingskonzepten auch technische Systeme umfassen können. Solche Unterstützungssysteme ermöglichen die effiziente Anpassung und Standardisierung der bestehenden Dienstleistungssysteme, um zukünftig eine sichere und wirtschaftliche Versorgung bei Unfällen und Pannen mit Elek-trofahrzeugen zu gewährleisten. Als aktuelle und zukünftige Schlüsselakteure für diese Dienstleistungen werden die Verbundpartner aktiv dazu beitragen, die aus dem Betrieb von Elektrofahrzeugen veränderten Dienstleistungsszenarien optimal auszugestalten, um die Voraussetzungen für die reibungslose, flächendeckende Markteinführung und Nutzung von Elektrofahrzeugen zu schaffen. Die durch SAFETE-CAR entwickelten Dienstleistungsprozesse und darauf aufbauenden Dienstleistungsmodule für das Beheben von Pannen, den Abtransport von defekten Fahrzeugen und zur Durchführung von Rettungsmaßnahmen bei Unfällen, werden in konkrete Produkte überführt, die eine nachhaltige Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit ermöglichen. Diese Produkte werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Pannen- und Unfalldienstleistern sowie von Rettungsdiensten und Notärzten in Verbindung mit den Fahrern von Elektrofahrzeugen genutzt, um sichere und zugleich effiziente Abläufe zu realisieren. Hierzu werden neueste Forschungsergebnisse der angewandten Arbeitswissenschaft auf dem Gebiet der partizipativen Entwicklung und Simulation von Dienstleistungsprozessen (Man in the Loop-Ansätze), der Produktivitätsbewertung sowie der Gestaltung von Lernprozessen bei der Erbringung von arbeitsteiligen, interaktiven Dienstleistungen zusammengeführt. Simulation wird hierbei verstanden als szenariobasierte Simulation, bei der Fachkräfte in der von den Verbundpartnern bereitgestellten Infrastruktur (Simulationszentrum mit realen Simulationsumgebungen, Nachstellung von Rettungs- und Pannenszenarien im Rahmen von öffentlichkeitswirksamen Übungen etc.) ihre Dienstleistungen beispielhaft erbringen. Die Entwicklung und der Aufbau der Simulationskonzepte leisten somit einen Beitrag, die Sicherheit der Fahrer und der Insassen von Elektrofahrzeugen, der weiteren Verkehrsteilnehmer sowie der an Notfalleinsätzen und Pannenhilfen beteiligten Arbeitspersonen zu erhöhen und damit das gesamtgesellschaftliche Vertrauen in Elektrofahrzeuge herzustellen.

Adressierte Elektromobilitätsdienstleistungen: Aus- und Weiterbildung (z.B Sicherheitskräfte, Werkstätten oder Fahrschule) und Werkstattdienstleistungen (Wartung, Reparatur & Pannenhilfe)

IT-Standards: Keine IT-Standards verwendet

Steckbrief

http://www.iaw.rwth-aachen.de

keine Angabe

Themenfelder:
Aus- und Weiterbildung Mobilitätskonzepte Sicherheit

Förder- bzw. Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektträger:
Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Förderschwerpunkt:
Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität

Förderkennzeichen:
01FE13009E

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