CODIFeY

Teilprojekt: Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS

Das Verbundprojekt CODIFeY zielt darauf ab, potentielle Nutzer für Elektromobilität zu befähigen und zu begeistern. Das Teilvorhaben der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS fokussiert die Aspekte Dienstleistungsinnovation und Kundenakzeptanz und ergänzt die CODIFeY-Online-Community um Offline-Erhebungen, Workshops und Analysen.

Die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS des Fraunhofer-Institutes für Integrierte Schaltungen IIS verfolgt in ihrem Teilvorhaben im Verbundprojekt CODIFeY zwei übergeordnete Ziele: Zum einen soll die im Projekt entwickelte Online-Community um Offline-Testungen und Erhebungen ergänzt werden, um so Erkenntnisse über kundenseitige Akzeptanz- und Widerstandsfaktoren gegenüber EM-dienstleistungen zu gewinnen, die dann für die Entwicklung nachhaltig erfolgreicher Angebote genutzt werden können. Zum anderen sollen Technologie- und Dienstleistungsperspektive im Rahmen der Entwicklung von EM-Lösungen miteinander verzahnt werden. Dazu erweitert die Fraunhofer SCS die Innovations- und Gestaltungsmöglichkeiten der Online-CODIFeY-Community durch die Erlebens- und Erfahrungsmöglichkeiten in Offline-Anwendungszentren wie der Service-Manufaktur JOSEPHS®, der Test- und Anwendungshalle L.I.N.K und dem Zentrum für Alternsgerechte Dienstleistungen ZAD. Um diese inhaltlichen Ziele zu erreichen, ist die Fraunhofer SCS in ihrem Teilvorhaben bestrebt, Verfahren der Dienstleistungsentwicklung mit Fokus auf nutzerseitigen Widerstandsfaktoren und technologischen Innovationen zu adaptieren, weiterzuentwickeln und anzuwenden. Dazu wird im Teilvorhaben u.a. eine Systematik existierender Dienstleistungen im Themenfeld der EM erarbeitet, welche als Tool bei Entwicklung, Analyse und Bewertung von EM-Dienstleistungskonzepten eingesetzt werden kann. Zusätzlich werden sowohl auf der Online-CODIFeY-Community wie auch ergänzend in Offline-Settings Analysen zur Identifikation von kundenseitigen Anforderungen an und Widerständen gegen EM-Konzepte durchgeführt. Zur konkreten Dienstleistungsentwicklung im Rahmen des Verbundvorhabens passt das Teilvorhaben existierende Konzepte (z.B. Customer Journey Maps, Storyboards, Stakeholderanalysen) an die speziellen Bedürfnisse des Feldes EM an und ergänzt sie um eine akzeptanz- und widerstandsbasierte Forschungsperspektive. Die einzelnen Entwicklungsprozesse erfolgen in enger Abstimmung mit den Verbundmitgliedern und unter Einsatz der Möglichkeiten der Service-Manufaktur JOSEPHS® (z.B. automatische Emotionserkennung bei Interaktion mit den Prototypen, Beobachtungen und Befragungen) sowie begleitend durchgeführter Innovationsworkshops. Die resultierenden Konzepte werden hinsichtlich ihres Marktpotentials bewertet und es werden, unter besonderer Berücksichtigung einer nutzerseitigen Widerstandsperspektive, Einführungsstrategien abgeleitet.

Adressierte Elektromobilitätsdienstleistungen: Beratungsdienstleistung, Forschungsbericht und Kommunikationsplattform (z.B. Geschäftspartnervermittlung)

IT-Standards: keine Angabe

Steckbrief

http://www.scs.fraunhofer.de/

keine Angabe

Themenfelder:
Mobilitätskonzepte Nutzerakzeptanz Nutzungsverhalten

Förder- bzw. Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektträger:
Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Förderschwerpunkt:
Dienstleistungsinnovationen für Elektromobilität

Förderkennzeichen:
01FE14004

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